Dienstag, 23. Dezember 2008

Fröhliche Feiertage

Heute melde ich mich zum letzten Mal in diesem Jahr, denn ich möchte mal eine Weile Pause von der ganzen Bildung machen. Kann auch gar nicht viel schreiben, denn ich muss noch alle Sachen für den Skiurlaub packen - heut Abend soll's los gehen, und ich habe natürlich noch nichts fertig!

Also liebe Leute, ich wünsche Euch ganz tolle Weihnachten! Habt viel Spaß, erholt Euch gut vom Jahresendstress und macht es Euch mit Euren Lieben schön gemütlich. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr mir ja mal schreiben, wie Ihr Weihnachten verbringt - mit der Familie oder mit Freunden, bleibt Ihr zu Hause oder fahrt Ihr weg? Seid Ihr womöglich Weihnachts-Muffel oder freut Ihr Euch - wie ich - schon das ganze Jahr auf die Weihnachtszeit und Heiligabend?

Feiert ordentlich Silvester, startet gut ins neue Jahr und vergesst die guten Vorsätze nicht ;-)) Mein erster ist: Anfang des Jahres müssen ein paar Kilo runter! Macht Ihr mit? Ich hab Euch ja schon Diätrezepte versprochen...


Na dann, ich muss loslegen. Feiert schön, alles Liebe und bis nächstes Jahr

Montag, 22. Dezember 2008

Weiterbildungsförderung-Teil 4

So kurz vor Weihnachten möchte ich Euch die wahrscheinlich bekannteste Fördermaßnahme von Weiterbildungen vorstellen - den Bildungsgutschein.

Was ist das? Das wichtigste Instrument der Bundesagentur für Arbeit bei der Förderung beruflicher Weiterbildung. Der Gutschein ist die schriftliche Zusage dafür, dass die Bundesarbeitsagentur die Kosten für die Weiterbildung übernimmt.

Wer wird gefördert? Arbeitslose, aber auch Arbeitnehmer, denen die Kündigung droht oder deren Arbeitsvertrag ausläuft. Der Arbeitsvermittler muss aber von der Notwendigkeit der Weiterbildung überzeugt sein. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn nach dem Kurs die Rückkehr in den Arbeitsmarkt wahrscheinlich ist. Auch Beschäftigte sind förderbar, und zwar innerhalb des WeGebAU-Programms.

Was wird gefördert? Berufliche Weiterbildungen von meist mehreren Monaten Dauer. Dazu gehören auch "Maßnahmen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf", früher kurz Umschulungen genannt. Die Dauer legt der Arbeitsberater auf dem Bildungsgutschein fest. Entsprechend der Angaben auf dem Gutschein muss sich der Empfänger dann selbst einen Kurs suchen. Die Arbeitsagenturen dürfen keine Bildungsanbieter empfehlen, halten aber häufig Listen von geförderten Kursen in der Region bereit.

Wie wird gefördert?
Die Arbeitsagentur übernimmt alle Kosten, die unmittelbar durch die Weiterbildung entstehen. Dazu zählen Lehrgangs- und Fahrtkosten, Kosten für Unterbringung, Verpflegung und für die Betreuung von Kindern. Wer Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, bekommt es während des Kurses weiter.

Wer ist Ansprechpartner?
Die Arbeitsagentur am Wohnort des Antragstellers. Dort wird in einem Beratungsgespräch geprüft, ob der Gutschein infrage kommt.

Schaut doch mal in meinem Portal, welche Weiterbildung für Euch interessant sein könnten.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Pecanuss-Cookies

Weihnachten rückt auf einmal immer schneller immer näher - habt Ihr das auch schon gemerkt? Ich habe vor allen Dingen gemerkt, dass mir noch ziemlich viele Geschenke fehlen und deshalb werde ich den morgigen Tag zum Shoppen nutzen. Aus diesem Grund bekommt Ihr das letzte Plätzchen-Rezept vor Weihnachten auch schon heute.

Diesmal gibt es Pecanuss-Cookies und wie immer geht das Rezept ganz einfach und schmeckt genial.

Man nehme:
100 gr Pecanusskerne
150 gr weiche Butter
1 Ei
100 gr Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 gr gemahlene Mandeln
200 gr Mehl
75 gr Speisestärke
1 Messerspritze Backpulver
1 Prise Salz
etwa 35 schöne Pecanusshälften zum Belegen

Und los geht's: Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad vorheizen. Die Pecanusskerne mit einem Messer grob hacken. Butter mit den Quirlen des Handrührers etwa 4 Minuten lang cremig schlagen. Das Ei unterrühren. Puderzucker, Vanillezucker und Mandeln dazu geben. Mehl, Stärke, Backpulver und Salz mischen und darüber sieben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
Gehackte Nüsse mit den Händen kurz unter den Teig kneten. Teig mit den Händen zu walnussgroßen Kugeln rollen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Kugeln mit den Fingern etwas flach drücken, so dass die Plätzchen etwa 1 cm dick sind. Die Plätzchen mit je einer halben Pecanuss belegen und im Ofen etwa 20 Minuten goldbraun backen. Danach auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Statt Pecanüsse könnt Ihr natürlich beliebige andere Nüsse nehmen, z.B. Haselnüsse, Walnüsse oder auch Mandeln.

Übrigens: Wenn Ihr alle meine Rezepte ausprobiert habt, sind bestimmt schon 'ne ganze Menge Plätzchen zusammen gekommen. Die eigenen sich natürlich auch super zum Verschenken - einfach ein paar von jeder Sorte in eine Weihnchtsserviette oder so packen, mit einem Geschenkband zu binden und einem lieben Menschen überreichen. Über sowas freut sich jeder - selbstgemacht und lecker, was will man mehr! Und die Kalorien setzen sich schonmal nicht auf Euren Hüften ab...

In diesem Sinne

Montag, 15. Dezember 2008

Weiterbildungsförderung-Teil 3

Nach dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen stelle ich Euch heute das Weiterbildungsdarlehen aus meiner Reihe "Weiterbildungsförderungen" vor.


Was ist das? Instrument der Bildungsprämie, das im Frühjahr 2009 in Kraft treten soll. Öffentlich-rechtliche Banken gewähren dem Antragsteller einen Kredit, um eine Weiterbildung zu finanzieren. Ein Darlehen aufzunehmen ist wegen der Zinsen für die Rückzahlung meist nur dann sinnvoll, wenn die beiden anderen Bildungsprämienkomponenten nicht infrage kommen oder nicht ausreichen.

Was wird gefördert? Vor allem teurere Weiterbildungen. Auch Lebenshaltungskosten und Kosten, die mit dem Kurs einhergehen, können abgedeckt werden. Dazu zählen Kosten für die Anschaffung eines Computers sowie für Reisen zum Kursort und Übernachtungen. Mit Prämiengutschein und Weiterbildungssparen können diese Kosten nicht gedeckt werden.

Wer wird gefördert? Praktisch jeder, der einen Antrag stellt. Das Einkommen des Lerners spielt keine Rolle.

Wie wird gefördert? Über ein zinsgünstiges Darlehen. Als Kreditgeber sind öffentlich-rechtliche Banken wie die KfW Bankengruppe im Gespräch. Die Kreditwürdigkeit des Antragstellers wird dabei nur eingeschränkt überprüft.

Beispiel: Reiner S. entschließt sich zu einer Weiterbildung für 1.500 Euro. Dazu zählen die Kursgebühr und die tägliche Anreise zum Kursort. Um auch diese Kosten zu finanzieren, nimmt Reiner S. ein Weiterbildungsdarlehen auf. Später zahlt er monatlich etwa 45 Euro zurück und ist nach drei Jahren schuldenfrei.

Schaut doch mal in meinem Portal, welche Weiterbildung für Euch interessant sein könnten.

Freitag, 12. Dezember 2008

Mandel-Mohn-Makronen

Wieder mal ist Freitag und Ihr wartet bestimmt schon alle ganz gespannt auf das nächste Plätzchenrezept, damit Ihr die Zutaten beim Wochenendeinkauf gleich mit besorgen könnt. Dann will ich Euch mal nicht enttäuschen!

Heute gibt es Mandel-Mohn-Makronen - total einfach in der Herstellung, aber wieder mal superlecker. Man nehme:


9 große Schokoküsse (250 gr)
200 gr gemahlene Mandeln
200 gr backfertige Mohnmasse
ca. 20 Backoblaten (Durchmesser 5 cm)

Den Backofen auf 140 Grad vorheizen. Schaummasse samt Schokolade von den Waffeln der Schokoküsse lösen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel etwas zerdrücken.

Mandeln und Mohnmasse dazugeben und mit den Rührstäben des Handrührgerätes vorsichtig unter die Schokokussmasse rühren. Die Backoblaten mit einem scharfen Messer quer halbieren, so dass Halbkreise entstehen. Diese auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Ich habe übrigens statt dessen farbige Pralinenförmchen aus Papier genommen - das sieht viel schöner aus (kleiner Tipp von mir: setzt zwei ineinander, sonst scheint der dunkle Teig so durch).

Mit zwei Teelöffeln die Masse als kleine Häufchen auf den Oblaten oder in die Förmchen verteilen - das ist allerdings 'ne ziemlich klebrige Angelegenheit... In der Mitte des Ofens pro Blech ca. 25 Minuten backen. Den Ofen ausschalten und die Makronen bei leicht geöffneter Backofentür - am besten klemmt man dazu einen Kochlöffelstiel zwischen Ofen und Tür - 30 Minuten trocknen lassen.

Hmmm, lecker! Viel Spaß beim Naschen wünscht

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Weiterbildungsförderung-Teil 2

Aus meiner Reihe "Weiterbildungsförderungen" stelle ich Euch heute das Weiterbildungssparen vor.

Was ist das? Instrument der Bildungsprämie für diejenigen, die vermögenswirksame Leistungen ansparen. Aus den Sparverträgen können Lerner ab Januar 2009 Geld für Weiterbildungen entnehmen, ohne ihr Anrecht auf die volle Arbeitnehmersparzulage zu verlieren.

Was wird gefördert? Die Teilnahme an Weiterbildungen. Je nach Ansparguthaben können das auch teurere Kurse sein.

Wer wird gefördert? Diejenigen, die nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) mit Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage ansparen. Hierzulande trifft das auf etwa 6,7 Millionen Sparverträge zu. Die Arbeitnehmersparzulage erhält, wer wenig verdient: ein zu versteuerndes Jahreseinkommen bis zu 17.900 Euro für Alleinstehende, 35.800 Euro für Verheiratete. Vermögenswirksame Leistungen sind im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelte Geldleistungen des Arbeitgebers. Er überweist monatlich eine bestimmte Summe auf ein Anlagekonto des Arbeitnehmers, der seinerseits Geld hinzuzahlt.

Wie wird gefördert? Lerner können fortan Geld von ihrem Ersparten abzweigen, wenn sie es für eine Weiterbildung brauchen. Normalerweise gilt für die Sparverträge eine siebenjährige Ansparfrist, in der das Geld nicht angetastet werden darf. Durch eine Änderung im Vermögensbildungsgesetz ist es nun möglich, für einen Kurs die entsprechende Summe zu entnehmen. Je nach Sparbetrag und Zinssatz sind das bei den geltenden Konditionen nach einem Jahr rund 500 Euro, nach sieben Jahren bis zu 4.000 Euro. Der Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage bleibt dabei in voller Höhe erhalten.

Beispiel: Flugbegleiterin Karina H. will ihre Fremdsprachenkenntnisse auffrischen. Der Kurs kostet 800 Euro. Nach Abzug der maximal möglichen 154 Euro für den Prämiengutschein bleiben 646 Euro, die Karina H. selbst bezahlen muss. Da sie seit einigen Jahren auf ein Sparkonto einzahlt, entnimmt sie daraus den Restbetrag. Als Geringverdienerin hat sie weiterhin Anspruch auf die volle Arbeitnehmersparzulage.

Schaut doch mal in meinem Portal, welche Weiterbildung für Euch interessant sein könnten.

Freitag, 5. Dezember 2008

Printenkugeln (für Gabi)

Kaum zu glauben - es ist schon wieder Wochenende! Da ich dieses Jahr mein Herz für's Plätzchenbacken entdeckt habe, werde ich meine Bildungs-Verpflichtungen auch an diesem Wochenende ein wenig zurück stellen und statt dessen die begonnene Weihanchtsbäckerei fortsetzen. Damit auch Ihr etwas davon habt, findet Ihr bis Weihnachten jetzt jeden Freitag an dieser Stelle eines meiner Lieblingsrezepte - heute: Printenkugeln mit Likör.


Dieses Rezept widme ich meiner Freundin Gabi, die - wie vielleicht auch einige von Euch - rein ausrüstungstechnisch nicht gerade optimal auf's Backen eingerichtet ist. Waage, Knetmaschine, Förmchen - alles Fehlanzeige. Braucht man in diesem Fall auch gar nicht, tatsächlich noch nichtmal einen Backofen (obwohl sie den schon hätte). Also dann, man nehme:

100 gr bittere Kuvertüre
200 gr Aachener Kräuterprinten
3-4 EL Orangenlikör (Rum schmeckt auch prima!)
Kakaopulver zum Wälzen
(die Menge der Zutaten ist doch schon mal erfreulich übersichtlich, oder?)

Los geht's:
Printen fein zerhacken (das geht am besten mit einem elektrischen Zerhacker oder Mixer - mit dem Messer wird's anstrengend, denn die Dinger sind hart wie Stein) und mit dem Likör oder Rum beträufeln (davon kann man auch ruhig etwas mehr nehmen). Das Ganze etwa 15 Minuten ziehen lassen. In der Zeit die Kuvertüre grob hacken und in einer Metallschüssel über (oder auch in) einem warmen Wasserbad schmelzen lassen. Dann die Kuvertüre unter die Printenmischung rühren. Den Teig mit angefeuchteten Händen durchkneten, zu kirschgroßen Kugeln rollen und zum Schluss im Kakaopulver wälzen. Kühl lagern.

Das war's schon. Kann wirklich jeder und macht ordentlich was her! Die Kalorienangabe pro Kugel erspare ich Euch - werde statt dessen ab Januar ein paar Diätrezepte liefern...

Ein schönes Nikolauswochenende und fröhliches Naschen wünscht

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Weiterbildungsförderung-Teil 1

Wisst Ihr eigentlich welche Möglichkeiten es gibt, sich Weiterbildung fördern zu lassen? In einem Test der "Stiftung Warentest" habe ich jede Menge gefunden und möchte sie Euch in den nächsten Wochen vorstellen.

Heute geht's los mit dem Prämiengutschein:

Was ist das? Das Kernelement des Konzepts "Bildungsprämie", das im Dezember 2008 an den Start gehen soll. Der Prämiengutschein ist die schriftliche Zusage, dass ein Teil der Weiterbildungskosten übernommen wird.

Was wird gefördert? Einmal jährlich die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung. Sie darf nicht innerbetrieblich stattfinden und muss über eine arbeitsplatzbezogene Anpassung hinausgehen. Auch der Besuch von Messen oder Kongressen wird nicht unterstützt.

Wer wird gefördert? Erwerbstätige mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 17.900 Euro. Für Verheiratete liegt die Grenze bei 35.800 Euro. Dadurch sollen vor allem jene von der Förderung profitieren, die sich sonst wegen ihres geringen Einkommens eher selten weiterbilden. Nicht förderberechtigt sind Arbeitslose oder Menschen, die Anspruch auf andere Finanzierungshilfen für den betreffenden Kurs haben.

Wie wird gefördert? Der Name sagt es: Es wird per Gutschein gefördert. Den erhalten Interessierte, die die obengenannten Voraussetzungen erfüllen. Der Gutschein deckt die Hälfte der Kurskosten ab, maximal aber 154 Euro. Mindestens die gleiche Summe muss der Lerner aus eigener Tasche noch einmal drauflegen. Die Prämie schöpft also optimal derjenige aus, der eine Weiterbildung im Wert von 308 Euro bucht. Ist das Seminar teurer, kann der restliche Betrag auch aus Mitteln der beiden anderen Komponenten der Bildungsprämie (Weiterbildungssparen und Weiterbildungsdarlehen) bezahlt werden. Welche der drei Fördermöglichkeiten für den Lerner infrage kommt, klärt eine kostenlose Beratung. Sie ist Pflicht für jeden, der die Bildungsprämie in Anspruch nehmen möchte. Der Berater informiert sich über die persönlichen Voraussetzungen. Kommt der Gutschein infrage, vermerkt er darauf Bildungsziel und mindestens drei geeignete Anbieter. Bei einem von ihnen bucht der Lerner den Kurs und zahlt seinen Anteil der Kursgebühr; der Kursveranstalter löst den Gutschein bei der "Service- und Programmstelle Bildungsprämie" ein.

Wer ist Ansprechpartner? Beratungsstellen in ganz Deutschland. Unter der kostenlosen Hotline 0800/2623000 können sich Bildungshungrige informieren, wo die nächste Beratungsstelle in ihrer Region ist und welche Unterlagen sie zum persönlichen Gespräch mitbringen müssen. Welche Beratungseinrichtungen genau infrage kommen, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Wahrscheinlich werden es Kammern, Volkshochschulen und länderspezifische Einrichtungen sein. Eine Liste ausgewählter Beratungsstellen steht laut Bundesbildungsministerium ab Dezember 2008 unter www.bildungspraemie.info, "Für an Weiterbildung Interessierte".

Beispiel: Als Mechaniker hat Uwe L. ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 17.500 Euro. Um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, möchte er eine Weiterbildung machen, die 400 Euro kostet. Da Uwe L. unter der Einkommensobergrenze liegt, bewilligt ihm der Berater den Gutschein im Wert von 154 Euro. Die verbleibenden 246 Euro für die Kursgebühr zahlt Uwe L. aus eigener Tasche.

Schaut doch mal in meinem Portal, welche Weiterbildung für Euch interessant sein könnten.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Alle wollen studieren

Noch nie haben so viele junge Menschen ein Studium aufgenommen wie 2008: Nach fünf Jahren Rückgang haben sich diesmal 385.500 Erstsemester an den Hochschulen neu eingeschrieben – 7 Prozent mehr als 2007, berichtet das Statistische Bundesamt. Damit besuchen gute 39 Prozent eines Altersjahrgangs eine Universität oder Fachhochschule. 70 Prozent studieren an Universitäten. 30 Prozent an Fachhochschulen, wobei besonders die Fachhochschulen in diesem Herbst starken Zulauf verzeichnen : Die Zahl der Neueinschreibungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent - dagegen legten die Universitäten nur um drei Prozent zu. Im Mittel kletterte die Zahl der Studienanfänger um sieben Prozent.


Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erklärt den Zuwachs mit vier Gründen. Verantwortlich seien vor allem...
  • die hohen Geburtenraten Ende der achtziger Jahre
  • die verkürzte Gymnasialzeit und damit die doppelten Abiturjahrgänge in den Bundesländern Saarland, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vopommern
  • die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen
  • und die negativen Wirtschaftsaussichten, die junge Leute mit Studienberechtigung eher an die Hochschulen als in Ausbildungsberufe führen
Im Prinzip ist es ja 'ne gute Sache, dass Deutschlands Jugend so wissbegierig ist. Aber wie ich immer wieder höre, gibt es da auch die berühmte Kehrseite der Medaille: In den hoffnungslos überfüllten Hörsälen reichen die Sitzplätze schon lange nicht mehr - mittlerweile werden auch Treppen und Stehplätze knapp. Die Bibliotheken bieten weder genug Bücher noch ausreichend (Gruppen-)Arbeitsplätze. Übungen und Übungsräume sind überfüllt,der ÖPNV ebenfalls und auch die Mensen können den Ansturm kaum noch bedienen.

Das hört sich weniger erfreulich an. Berichtet doch mal von Eurem Studium - macht Ihr mehr positive oder mehr negative Erfahrungen?